Produkte Antistatika (ARGUSTAT)

Antistatika

AntistatikaStellen Zusätze unterschiedlicher Zusammensetzung dar: grenzflächenaktive Stoffe, wie Tenside nichtionogener, kationaktiver oder anionischer Natur wie z. B. Ethoxylate, Polyglykolether von Fettalkoholen, Fettsäuren, Amine, Alkylphenolen, Alkylsulfate, Alkylphosphate, quartäre Ammoniumsalze usw. In den meisten Fällen wird unter Mitwirkung der Luftfeuchtigkeit eine elektronische Aufladung, verursacht durch Reibung, verhindert.

Ihre Wirkung beruht darauf, dass der Oberflächenwiderstand bzw. die Entladungszeit (Halbwertzeit) durch eine leitende Schicht oder einen Hydrophileüberzug herabgesetzt wird, damit die Oberflächenladung schneller abgeleitet wird. Permanente Antistatika behalten ihre Wirkung entsprechend dem Produktleben.

Temporäre Antistatika verdampfen über die Zeit komplett von der Oberfläche. Kunststoffe sind gute Isolatoren, dieses führt bei mechanischer Reibung zu starken elektrostatischen Aufladungen, die Kunststoffe „aneinander kleben“ lassen oder Staub- und Schmutzteilchen anziehen und festhalten. Auch vorbei strömende Luft, Wärme und Trockenheit führen bei Folien, Bändchen- und Filamentproduktion zu statischer Aufladung gegenüber der Erde, das von Störungen der Produktionsvorgänge und bis zu schweren Unfällen führen kann.

Permanente Antistatika

Permanente Antistatika unterscheiden sich grundlegend von den herkömmlich, migrierenden Systemen. Der antistatische Effekt ist über die gesamte Produktlebensdauer gegeben und geht nicht durch mechanische Eingriffe (Abwischen, Waschen, etc.) mit der Zeit verloren.

Die verwendeten Additive haben keine Migrationsneigung und verbleiben in der Polymermatrix, wo sie ein Netzwerk dissipativer Strukturen bilden, entlang derer die statische Ladung abgeleitet wird. Weiterhin zeichnen sich derartige Systeme dadurch aus, dass Sie nahezu unabhängig von derUmgebungsfeuchte sind und unter allen Umgebungsbedingungen gute Oberflächenwiderstände (Dosisabhängig >= 10^8 Ohm) zeigen.

Der Einsatz empfiehlt sich vor allem unter sicherheitsrelevanten Bedingungen, wie etwa in explosionsgefährdeten Bereichen, oder unter Umständen, wo migrierende Substanzen nicht erwünscht sind (Kontaminationen).

Lebensmittelzulassungen sind vorhanden.