Produkte Colorbatch (ARGUCOLOR)

Farbstoffe

Farbstoffe sind lösliche organische, synthetische oder natürliche Produkte (Chromogene mit Chromophoren), transparenter Natur. Von den mehreren 10000 Farbstoffen werden nur ca. 500 technisch verwendet und ca. 100 im Kunststoff eingebracht.

Farben

Farbmittel stellen den Sammelbegriff für alle farbgebenden löslichen (Farbstoffe) oder unlöslichen Stoffe (Pigmente) dar.

Pigmente / Schwarz-Batche / Weiß-Batche

ColorbatchPigmente sind anorganische oder organische, bunte oder unbunte, pulverförmige Farbmittel, natürlichen oder synthetischen Ursprungs, die in Wasser, Lösungsmitteln oder Bindemitteln unlöslich sind.

In Kunststoffen werden deckende, undurchsichtige (opake) bis durchscheinende (transluzente), d. h. z. Zt. noch keine transparente Färbungen erreicht. Man unterscheidet zwischen Weiß-, Schwarz-, und Buntpigmenten:

Die gebräuchlichsten Weißpigmente sind Oxide bzw. Sulfide des Titans, Zinks und Antimons. Ruß und Eisenoxid sind die wichtigsten Schwarzpigmente. Als Buntpigmente werden Verbindungen des Eisens, Mangans, Chroms, Bleis, Zinks und Molybdäns, sowie höher molekulare organische Verbindungen verwendet. Ferner existieren Glanzpigmente mit Metalleffekt, Perlglanzpigmente bzw. Interferenzpigmente,  Leuchtpigmente mit Fluoreszenz- u. Phosphoreszenz usw. Insgesamt sind rund 100 Pigmente bekannt, von denen nur ein Bruchteil für die Kunststoffverarbeitung eingesetzt werden kann.

Das Deckvermögen der Pigmente wird durch die Teilchengröße und ihr Lichtbrechungsvermögen bestimmt. Die anorganischen Pigmente sind sehr lichtecht, hitzebeständig und deckkräftig bei geringer Farbstärke, die organischen Pigmente sind dagegen weniger deckkräftig, aber stark färbend.

Durch Zusatz geringer Mengen Titandioxid kann die Deckkraft der organischen Pigmente verstärkt werden, wobei gleichzeitig kleine Farbverschiebungen auftreten.

Farbpräparationen

FarbpräparationenWir richten die Pigment- und Farbstoffauswahl in erster Linie nach dem Verwendungszweck (innen oder außen, direkte oder indirekte Sonneneinstrahlung, Bestrahlungsintensität, Verarbeitungsprozess, Produkt-Lebensdauer, Normen etc.) sowie nach der Verträglichkeit mit dem Kunststoff, mit anderen Pigmenten, mit Kontaktstoffen wie Füllgüter,Veredelungsprozessen etc.

 Gerade bei den Farbstoffen muss auf die Licht- und Wetterechtheit, Ausbluten (Blooming, Migration) geachtet werden.Darüber hinaus gibt es für die verschiedensten Endanwendungen Anforderungen, wie Wasserechtheit, Peroxid-Waschechtheit, Schweißechtheit, Alkali- und Säureechtheit, Bleichechtheit, Avivierechtheit, Photochromieechtheit u.v.m.